Sanierung – Schuldenfrei ohne Insolvenzverfahren

Krankheit, Arbeitslosigkeit und andere Schicksalsschläge sind häufig die Ursache für eine Überschuldung. Wir betreiben ein gezieltes und engagiertes Schuldenmanagement und helfen Ihnen bei Ihren Schulden. Wir können Ihnen so den Weg aus der Schuldenfalle ebnen. In Absprache mit Ihnen verhandeln wir mit den Gläubigern individuelle, auf Ihre Bedürfnisse und Möglichkeiten abgestimmte Vergleichsvereinbarungen (Schuldenvergleich). Wir lassen uns nicht abwimmeln, sondern: Wir machen uns stark für Sie! Unser primäres Ziel ist die Insolvenzvermeidung, soweit diese möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Hierfür setzen wir uns als erfahrene Schuldenberater ein. Rechtsanwältin Haverkamp ist als Fachanwalt für Insolvenzrecht mit Büros in Köln und Bonn schwerpunktmäßig in der Insolvenzberatung und Sanierungsberatung tätig.

Durch eine erfolgreiche Schuldensanierung kann ein Insolvenzverfahren vermieden werden. Ziel ist es eine Einigung mit allen Gläubigern über alle vorhandenen Schulden und so eine Entschuldung zu erreichen.

Unsere Leistungen für Sie im Rahmen einer Schuldensanierung:

Ermittlung und Auflistung aller Gläubiger

Am Beginn der erfolgreichen Sanierung steht zunächst die vollständige Ermittlung der Gläubiger und der Forderungen. Wir fordern von den Gläubigern einen aktuellen Forderungsverlauf an. Wir überprüfen diesen auf seine Richtigkeit. Gerade bei alten Schulden ist die Frage der Verjährung zu klären. Häufig sind in der Forderungsaufstellung verjährte Zinsen und Kosten enthalten. Denn auch bei titulierten Forderungen verjähren die Zinsen nach drei Jahren! Zudem ist zu prüfen, ob bereits erfolgte Teilzahlungen berücksichtigt worden sind.

Wenn Sie den Überblick verloren haben, holen wir Auskünfte beim Schuldnerverzeichnis und bei der Schufa ein. Wir durchforsten Ihre Unterlagen und ordnen diese. Gerade Unternehmen treten ihre Forderungen regelmäßig an Inkassounternehmen ab. Dann kann man schnell den Überblick darüber verlieren, wer eigentlich der Gläubiger ist bzw. wer den Gläubiger lediglich im Inkasso oder als Rechtsanwalt vertritt (Gläubigerkette).

Ratenzahlung oder Einmalzahlung

Sie bestimmen, in welcher Höhe Sie Ratenzahlungen oder eine Einmalzahlung leisten können. Die Gläubiger sind in der Regel eher dazu bereit auf einen Teil ihrer Forderung zu verzichten, wenn eine Einmalzahlung geleistet wird. Denn dann besteht nicht die monatelange Ungewissheit, ob die vereinbarte Ratenzahlung auch wirklich überwiesen wird. Bei Einmalzahlungen ist ein Schuldenerlass zwischen 20 und 80% möglich! Ob dies gelingt hängt nicht zuletzt ab von der Anzahl der Gläubiger, der Art der Gläubiger und in welcher Höhe Angebote unterbreitet werden können. Entscheidend sind außerdem Ihre persönlichen Umstände, wie Alter, Beruf, Qualifikation, Unterhaltsverpflichtungen oder Krankheit.

Überzeugend ist auch immer, wenn Sie den Gläubigern im Rahmen der Sanierung mehr bieten können, als diese im Insolvenzverfahren bekommen würden. Haben Sie also kein oder nur wenig pfändbares Einkommen – denn nur das stündige im Insolvenzverfahren zur Disposition – dann würde ein darüber liegendes Angebot die Gläubiger besser stellen.

Leider gibt es Gläubiger, die kaum mit sich reden lassen. Hierzu gehört beispielsweise das Finanzamt. Auch die Krankenkassen sind schwierige Verhandlungspartner. Eine Ratenzahlung ist hier allerdings immer möglich.

Restschuldbefreiung und Entschuldung

Die Vereinbarung mit den Gläubigern geht dahin, dass durch Ratenzahlungen oder eine Einmalzahlung eine bestimmte Summe bzw. ein bestimmter Prozentsatz geleistet wird. Über die Restschulden erklären die Gläubiger die Restschuldbefreiung bzw. einen Forderungsverzicht. Bitte beachten Sie: Bestimmte Schuldenarten werden nicht restschuldbefreit. Hierzu gehören Bußgelder, „Knöllchen“ und sonstige Geldstrafen. Allerdings kann man mit der Justizkasse Ratenzahlungen vereinbaren.

Schuldenfreiheit in maximal 6 Jahren

Die Vereinbarungen mit den Gläubigern orientieren sich an den Regelungen des Insolvenzverfahrens. Das Restschuldbefreiungsverfahren dauert dort regelmäßig sechs Jahre. Ab dem 01.07.2014 wird es Möglichkeiten zur Verkürzung auf fünf bzw. drei Jahre geben. Soll eine Sanierung also nicht mit einer Einmalzahlung bewirkt werden, sondern über Ratenzahlungen, dann sollen diese nicht länger geleistet werden als dies im Insolvenzverfahren der Fall wäre.

Ihr Vorteil:

Sie vermeiden ein mindestens 6-jähriges Insolvenzverfahren mit allen dazugehörigen Negativ-Einträgen (Schufa, Schuldnerverzeichnis). Sie sichern Ihre Selbständigkeit. Und ganz wichtig: sobald eine Einigung erzielt worden ist, enden die Drohungen, Mahnungen und Vollstreckungsversuche.

Vertrauen Sie auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Schuldnerberatung und profitieren Sie von einer seriösen Rund-um-Betreuung. Wir haben rechtliche und kommerzielle Aspekte im Blick und sorgen für eine umfassende Lösung. Sie profitieren von einer seriösen und erfahrenen Schuldnerberatung, ohne Wartezeiten.

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