Ratgeber: Wege aus der Schuldenfalle

Jeder Zehnte Deutsche ist heute überschuldet. Die Ursachen sind vielfältig. Ganz oben stehen Scheidung, Arbeitslosigkeit und Krankheit. Die Wege aus der Schuldenfalle sind ebenso vielfältig, wie die persönlichen Lebensumstände der Schuldner. Dieser Ratgeber Schuldenhammer hilft Betroffenen mit wertvollen Tipps zur Schuldenvermeidung und zur Entwicklung einer neuen Lebensperspektive in Schuldenfreiheit.

Von Überschuldung oder Insolvenz wird dann gesprochen, wenn ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Überschuldung zieht harsche Konsequenzen nach sich. Der Gesetzgeber hat dem Gläubiger vielfältige Mittel und Wege gegeben, an sein Geld zu kommen. Zu seinen Werkzeugen zählen unter anderem Lohnpfändung, Kontenpfändung, Sachpfändung durch den Gerichtsvollzieher und Zwangsversteigerung der Immobilie, soweit vorhanden, Stellung eines Insolvenzantrags oder Antrag auf Abgabe einer Vermögensauskunft (früher: Eidesstattliche Versicherung). Letztere Mittel führen immer zu langjährigen Einträgen im SCHUFA-Verzeichnis mit der Folge, dass der so Gebrandmarkte  keine Chance mehr auf einen Kredit hat, keine Kreditkarten erhält und unter Umständen um sein Konto fürchten muss oder nicht zuletzt wegen der negativen SCHUFA kaum noch eine Wohnung anmieten kann. Eine Lohnpfändung führt immer dazu, dass der Arbeitgeber Kenntnis von der Überschuldung erhält.  Auch wenn heute mit der Privatinsolvenz (Verbraucherinsolvenzverfahren) Schuldnern die Möglichkeit eingeräumt wird, nach sechs Jahren schuldenfrei zu sein, werden die Konsequenzen und Belastungen, die im Verlauf des Insolvenzverfahrens entstehen, häufig unterschätzt. Der Ratgeber Schuldenhammer informiert Sie über Ihren persönlichen Pfändungsfreibetrag, ein Pfändungsschutzkonto, Umgang mit der SCHUFA etc.

Der Ratgeber Schuldenhammer sensibilisiert dafür, wie jemand in die Schuldenfalle geraten kann. Es werden die wichtigsten Ursachen, die zu einer Überschuldung führen behandelt. Das sind neben Arbeitslosigkeit, Scheidung und Krankheit auch die Themen Kredite und unwirtschaftliche Haushaltsführung. Unvorhersehbare Ereignisse und Schicksalsschläge verändern häufig die Einkommenssituation so nachhaltig, dass zum einen existierende Kredite, die vor dem Ereignis problemlos bedient werden konnten zu einer nicht mehr zu bewältigenden Kostenbelastung werden.  Kredite werden dann auch als Möglichkeit betrachtet, eine als temporär betrachtete Finanzklemme zu überbrücken. Wenn die Krise länger andauert als erwartet, führen Überbrückungskredite schnell in die Überschuldung. Fallbeispiele und eine Menge praktischer Hinweise und Tipps zeigen,  wie auch bei Lebenskrisen und Schicksalsschlägen eine Überschuldung vermieden werden kann. Und wenn nichts mehr geht, erklärt der Ratgeber Schuldenhammer Mittel und Wege aus der Schuldenfalle, von Sanierung bis zur Privatinsolvenz.

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